Zum 1. Januar 2017 tritt das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAG) in Kraft. Ab diesem Datum werden die Daten erstmalig erhoben. 2018 findet der erste Datenaustausch mit den Partnerstaaten statt. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung mit Hilfe des neuen globalen Standards für den automatischen Informationsaustausch (AIA) zu verhindern. Bisher haben…
Immobilienkauf in Frankreich, Gründung einer SCI
Frankreich ist mit rund 86 Millionen Touristen im 2015 (gemäss UNWTO) das mit Abstand meistbereiste Land der Erde und auch eines der beliebtesten Ferien- und Auswanderungsziele der Schweizer. Nicht selten träumen Reisende aus aller Welt in Paris, Nizza, Cannes, Chamonix, etc. von einer Residenz, sei es als Wohnung, Chalet oder einem Häuschen in der Nähe…
Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung
Der Bürokratisierungsprozess in der Schweiz in Bezug auf die potentielle Einschränkung der persönlichen Entscheidungsfreiheit gipfelt dahingehend, dass volljährigen und urteilsfähigen Bewohnern faktisch auferlegt wird, einen Vorsorgeauftrag (Art. 360 ff ZGB) sowie eine Patientenverfügung (Art. 370 ff ZGB) entsprechend den Formvorschriften zu erstellen und zu hinterlegen. Dies aus dem Grund, damit die Entscheidung beim Eintreffen eines…
Neue Vermögensbesteuerung von Startup Gesellschaften im Kanton Zürich
Der Kanton Zürich hat zum 1. März 2016 seine Praxis bezüglich der Vermögensbesteuerung von Besitzern von Startup Gesellschaften an Randziffer 2 Absatz 5 des Kreisschreibens Nr. 28 der Schweizerischen Steuerkonferenz (KS 28 SSK) angepasst. Somit können die Besitzer von Startup Gesellschaften unter bestimmen Prämissen zu einer privilegierten Vermögensbesteuerung kommen. Einige Fallstricke sind jedoch zu beachten….
Revidierte Expatriates-Verordnung (ExpaV) ab 2016
Die Expatriates-Verordnung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 revidiert. Expatriates sowie deren Abzüge werden genauer spezifiziert. Als Expatriates gelten leitende Angestellten und nun auch Spezialisten, die von ihrem ausländischen Arbeitgeber vorübergehend (höchstens 5 Jahre) in die Schweiz entsandt werden. Bezüglich der Abzüge gilt unter anderem: · Wohnkosten von Expatriates sind nur abzugsfähig, wenn eine…
Arbeitszeiterfassung ab 1. Januar 2016
Um die Arbeitszeiterfassung in der Schweiz klarer zu regeln, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2016 Artikel 73a (für Gesamtarbeitsverträge) sowie Artikel 73b der Arbeitsgesetzverordnung (ArGV) ergänzt und eingeführt. Nach Art. 73a ArGV können die Sozialpartner in einem Gesamtarbeitsvertrag Vereinfachungen bei der Arbeitszeiterfassung vorsehen, sofern die betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen: bei ihrer Arbeit über eine…
Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten ab 1.1.2016
Ab 1. Januar 2016 tritt das revidierte Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildungskosten in Kraft bei gleichzeitiger Anpassung der Berufskostenverordnung. Damit werden neu alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug zugelassen. Wie bisher bleiben jedoch die Kosten für die Erstausbildung nicht abzugsfähig. Der Abzug für die Aus- und Weiterbildung beträgt beim Bund…
Elektronische Rückerstattung der Verrechnungssteuer
Seit dem 22. Januar 2016 können Unternehmen in der Schweiz die Rückerstattung der Verrechnungssteuer mit Formular 25 neu elektronisch über das Portal der ESTV SuisseTax abrechnen, womit das Papierformular nun überflüssig ist. Die Verwendung des Papierformulars über den Postweg ist weiterhin möglich. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden oder Treuhänder zu bevollmächtigen. Die Treuhänder…
Sozialversicherungen 2016
Bei den Sozialversicherungen der 1. Säule finden zum 1.1.2016 nachfolgende relevanten Änderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer statt: Erwerbesersatzordnung (EO) Der Satz der Erwerbsersatzordnung sinkt von 0.5 % auf 0.45 % des Bruttolohnes womit sich der Beitragssatz an die AHV/IV/EO für Arbeitnehmer und Arbeitgeber neu auf Total 10.25 % beläuft (je hälftig 5.125%). Unfallversicherung (UVG) Der…
Mitarbeiter mit Geschäftsfahrzeug: FABI tritt ab 1.1.2016 in Kraft
Von FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur – FABI) sind Arbeitnehmer / Mitarbeiter mit Geschäftsfahrzeugen betroffen. Diese dürfen künftig für berufsbedingten Fahrkosten bei der direkten Bundessteuer maximal CHF 3‘000.00 vom steuerbaren Jahreseinkommen in der Steuererklärung geltend machen. Die Kosten für regionale Verbundabonnemente, für ein 2.-Klasse-Generalabonnement oder das Pendeln mit dem Auto bleiben in diesem Rahmen…